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Pflanzliche Milchalternativen

Aktualisiert: 24. Apr. 2022

Ob im Müsli, Kaffee, in Smoothies, als heissen Kakao oder zum Kochen. Die Vielfalt von pflanzlichen Milchalternativen ist gross. Doch für welchen Verwendungszweck nutzt Du denn welche Alternative?


Vielleicht beginne ich damit, was denn genau pflanzliche Milchalternativen überhaupt sind. Es handelt sich dabei um wässrige Extrakte von Hülsenfrüchten, (Pseudo-) Getreide oder Nüssen bzw. Ölsaaten, die in ihrer Konsistenz, Farbe und Verwendungszweck der Kuhmilch ähneln. In erster Linie bestehen sie aus Wasser, gefolgt von einer oder mehreren Getreide-, Nuss-, Hülsenfrucht- oder Samensorten. Meist sind noch weite Zutaten wie z.B. Öl bzw. Verdickungsmittel (Guarkernmehl) sowie Salz, Süssungsmittel oder Aromen für den Geschmack enthalten. Ausserdem sind die meisten mit Nährstoffen angereichert.


Meine Tipps zur Pflanzenmilch: Bei den pflanzlichen Milchalternativen empfehle ich darauf zu achten, naturbelassene Produkte zu verwenden. Je kürzer die Liste der Zutaten auf der Packung, desto besser. Allem voran sollte das Alternativprodukt frei von Zucker sein. Bei veganer Ernährung lohnt es sich, auf die mit Calcium angereicherte Variante zurückzugreifen. Manche handelsüblichen Pflanzenmilchprodukte sind zusätzlich noch mit Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B2 (Riboflavin) und Alpha-Linolensäure angereichert. Diese Nährstoffe gehören zu den potenziell kritischen, bei einer veganen Ernährung.


Wenn Du nicht auf Produkte aus dem Supermarkt zurückgreifen möchtest, kannst Du eine pflanzliche Milchalternative zuhause auch einfach selbst herstellen. Du brauchst dazu ein Mixer und ein Nussmilchbeutel oder ein Sieb. Nachfolgend findest Du den Herstellungsprozess kurz beschrieben:

  1. Vorbereitung

  2. Nüsse, Hülsenfrüchte (z.B. Lupinen) und Ölsaaten (z.B. Sonnenblumenkerne) über Nacht in genügend Wasser einweichen. Hülsenfrüchte vor dem Mixen noch weich kochen. Haferflocken gegebenenfalls 30 Minuten in Wasser einweichen.

  3. Mixen

  4. Die jeweiligen von Dir gewählten Lebensmittel mit Wasser gut miteinander zusammen mixen.

  5. Filtern

  6. Dann brauchst Du den Nussmilchbeutel (oder das Sieb). Der wässrige Mix wird durch den Beutel (Sieb) in ein Gefäss gefiltert, wobei Du den Nussmilchbeutel mit den Händen auspresst. Wenn Du magst, kannst Du für den Geschmack eine Prise Salz und eventuell weitere Gewürze oder Süssungsmittel dazugeben.

  7. Aufbewahrung

  8. Die fertige Milchalternative in ein verschliessbares Glas (Flasche) abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Haltbarkeit von selbsthergestellter Pflanzenmilch liegt bei maximal drei bis fünf Tagen.

  9. Recycling Tipp

  10. Den Nusstrester kannst Du gut weiter verwenden. Ob im Müsli, Smoothie, im Brot-, Kuchen- oder Keksteig.

Jetzt bleibt noch offen, welche Alternative für was verwendet werden kann.


Sojamilch

  • Ist mild und neutral im Geschmack, sie schäumt durch ihren hohen Eiweissgehalt gut. Trotzdem mögen nicht alle Soja im Kaffee und es gibt auch einige die Soja nicht so gut vertragen.

Hafer- und Reismilch

  • Für Soja-Allergiker und Menschen die nach einer Alternative suchen, eignet sich Hafer- und Reismilch sehr gut. Beide sind sehr mild im Geschmack. Hafermilch lässt sich gut aufschäumen, Reismilch bringt ein etwas süsser Geschmack mit.

Halselnussmilch

  • Nussmilch-Sorten haben den stärksten Eigengeschmack. Sie eignen sich sehr gut, wenn das nussige Aroma gemocht ist.

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Deine Michèle


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